Mehr Platz fürs Rad


  • Das war gestern die zweite Veranstaltung des ADFC, bei der ein Ghostbike für eine gtötete Radfahrerin aufgestellt wurde. Die junge Frau ist 23 Jahre alt geworden, hat alles richtig gemacht, sie befuhr einen Radfahrstreifen. Sie wurde von einer Autofahrerin, die einem Stau ausweichen wollte, von hinten überfahren und getötet.

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    Der Unfallartikel der WZ -> https://www.wz.de/nrw/duesseldorf/unfall-in-duesseldorf-frau-23-tot-radfahrerin-von-auto-ueberrollt_aid-63722851

    Am 29. Oktober 2021 berichtete die RP darüber, was die Stadt Düsseldorf kurz- und mittelfristig machen möchte.

    Elemente eines geschützten Radwegs (Protected Bike Lane) sollen kurzfristig installiert werden. Dies soll durchgängig vom Graf-Adolf-Platz bis zur Poststraße geschehen.

    Stand gestern, fast einen Monat nach dem Tod der jungen Frau - NICHTS PASSIERT!

    Der Parkstreifen zu Beginn der Route soll dann aufgegeben werden.

    Dabei dürfte es sich um die schwierigste Maßnahme handeln. Was bitte ist daran so schwer, die paar Parkplätze an dieser Stelle aufzugeben. Ein Schild reicht und dann das OA mal zwei Wochen kontrollieren lassen.

    Der Tod eines Radfahrers bzw. Radfahrerin muss zu umgehenden Maßnahmen durch die Stadt führen. Damals am Amtsgericht hat das sehr gut geklappt, diesmal passiert nichts. Was hat sich seit dem geändert? Der Oberbürgermeister!

    Mein herzliches Beileid den Angehörigen der jungen Frau.


  • Ich habe noch ein paar Erlebnisse an diesem Tage gehabt, die aber in meinen Augen in den obigen Beitrag nicht rein gehören.

    Anreise

    Die Brunnenstr. ist ja aktuell gesperrt, ohne über den Bürgersteig zu laufen kommt man da nicht zum Bilker Bahnhof. Also fährt man die Umleitung Karolingertsr., rechts in die Merowingerstr. Samstags ein tolles Erlebnis wenn die Stelle durch Blech verstopft ist. Ich bin dann auf den Fußweg und gelaufen, war schneller.

    Liebe Stadt Düsseldorf, das geht mit Sicherheit fahrradfreundlicher, wenn man möchte.

    Veranstaltung

    Wie man sieht, standen wir auf der Rechtsabbiegespur. Es handelte sich um eine angemeldete Aktion. An der Stelle fahren nur wenige Blechkisten lang, aber mehrere dieser Autofahrer und auch Beifahrer waren dermaßen unverschämt, das man sofort merkte, wer das Problem in dieser Gesellschaft ist.

    Wir müssen den Menschen in den Blechkisten unbedingt wieder beibringen, das ihnen die Straße NICHT gehört. Sie sind dort Gast.

    Abreise

    Eine mit Blechkisten verstopfte Innenstadt ist mit fehlender Infrastruktur völlig ungeeignet. Und ich kenne diesen Weg sehr gut, weil mein täglicher Weg zur Arbeit und zurück. Samstags ist noch viel schlimmer als in der Woche. Ich kann sehr gut verstehen, das man das als Familie mit Kindern z.B. nicht braucht.

    Wann wollen wir das ändern?

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